„Rocket League“ bei der Swiss Life
Daddeln im Dienste der Firma
Deutschland hat mehr Gamer als Autofahrer. Spiele-Hersteller verdienen mehr Geld als Hollywood. Mitarbeitende hocken unentgeltlich vorm Computer, um zu spielen oder sich spielend zu schulen.
Und Sie wissen nicht mal, wie Sie Trigger-Taste und Bumper Button drücken?
Nicht schämen. Spielen. Beim CIOmatch am 1. April daddeln wir ab 18 Uhr im Karriere-Center der Swiss Life, am Swiss-Life-Platz 2, 30659 Hannover. Steffi Waschk und Arne Gels (im Bild rechts) vom German Center of Games Competence bringen „Rocket League“ mit. Das ist ein Videospiel aus dem Jahr 2015, das zwei beliebte Themen kombiniert: Fußball und Auto. Autofußball lässt sich schnell erlernen – auch von CIOs, die nicht durch eigene Kinder vorgebildet sind.
Wozu daddeln?
Es gibt drei Gründe, Computerspiele nicht aus den Augen zu verlieren.
- Spiele können Mitarbeitende finden, motivieren und schulen. Vor drei Jahren haben wir bei der ersten Veranstaltung von CIOmatch in Düsseldorf gelernt, welche Produkte die Spiele-Industrie für die HR-Abteilung bereithält. Recruiting und Schulungen enthalten immer mehr Gamification. Insbesondere das langweilige Thema IT-Security bekommt durch Spiele eine neue Chance, ins Bewusstsein der Mitarbeitenden zu dringen.
- Die Spiele-Industrie bringt selbst fähige Entwickler auf den Markt. Auch dazu ein Beispiel von vor drei Jahren. Der Anlagenbauer SMS Group hat auf der Spielemesse Gamescom in Köln Entwickler rekrutiert, die gut mit der Games-Engine Unity umgehen konnten. Mit Unity lassen sich (auch) digitale Zwillinge von Hochöfen und Walzstraßen bauen.
- E-Sports sind angesagt. Wer als Arbeitgeber bei Kununu gut aussehen will, glänzt mit einer E-Sports-Mannschaft inzwischen mehr als mit einem eigenen Fußballverein.
Wer nun immer noch keine Lust hat, am 1. April abends im Karriere-Center zu spielen, der darf auch einfach so kommen. Es gibt Fingerfood und Kaltgetränke.
Steffi Waschk (r.) und Arne Gels (2.v.r.) vom German Center of Games Competence zocken mit zwei Mitspielern „Rocket League“. (Foto: Fusion Campus)